Feststellanlagen PDF Drucken E-Mail
Fest

Feststellanlagen für Brandschutz-

abschlüsse

 

z.B. Rauchschutzschalter 230V, Türhaftmagnete

mit Distanzhalter für Boden- oder Wandmontage,

mit oder ohne Unterbrechertaste.

Zum System passende und zugelassene Unterbrecher-

einrichtungen und automatische Brandmelder.

Haftmagnete, Gegenplatte in starrer Ausführung, mit

eingebauter Dämpfungsfeder oder einstellbarer

Winkelstellung.

 

Zusätzliches Lieferprogramm:

- Obertürschließer für Brandschutztüren (DIN18263)

- Fluchtsteuergeräte

- Türcode-Anlagen

- Brandmeldetechnik

- Kleinlöschanlagen

 

Abnahme lt. Richtlinien des DIBt 

Die eingebaute Anlage muss auf einwandfreie Funktion und vorschriftsmäßige Installation überprüft werden. Nach der Abnahmeprüfung laut Richtlinien des DIBt muss im Bereich der installierten Feststellanlage vom Errichter der Anlage ein Abnahmeschild angebracht werden, auf dem das Datum der Abnahme dokumentiert ist. Über die erfolgreiche Abnahmeprüfung ist ein Protokoll auszufertigen. Dieses ist von Betreiber der Anlage aufzubewahren und auf Verlangen (z.B. bei der Feuerbeschau durch kommunale Behörden, Feuerwehr) vorzulegen.

Die Abnahme kann nur vom Hersteller der Feststellanlage, einer vom Hersteller zertifizierten Person oder einer benannten Prüfstelle (derzeit nur VdS Schadenverhütung GmbH) durchgeführt werden!


Da die Landesbauordnungen den Begriff des "Bestandsschutzes" nicht kennen, sind nicht abgenommene Anlagen, bei denen die Zulassungsbescheide abgelaufen sind, und abgenommene Anlagen mit erfolgreichem Abnahmeprotokoll, die aber erhebliche, nicht durch Reparaturen oder Wartungsarbeiten behebbare Mängel aufweisen, vom Feuerschutzabschluss zu entfernen.

 

Instandhaltung

Eine neue deutsche Anwendungsnorm (DIN 14677 - Instandhalten von Instandhaltung von elektrisch gesteuerten Feststellanlagen für Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse) regelt seit März 2011 die Instandhaltung, insbesondere die regelmäßige Prüfung und Wartung. Die Feststellanlage muss vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und spätestens alle 3 Monate auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden. Außerdem ist der Betreiber verpflichtet, einmal pro Jahr eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte, sowie eine Wartung vornehmen zu lassen, sofern nicht im Zulassungsbescheid eine kürzere Frist angegeben ist. Pflicht des Betreibers ist es, einen kompetenten zertifizierten Instandhalter (in der Norm "Fachkraft für Feststellanlagen" genannt) entweder selbst zu beschäftigen oder eine Fachfirma, die über diese Kompetenz verfügt, mit der Wartung der Feststellanlage zu beauftragen.

Ebenso ist nun die Archivierung der normgerechten Instandhaltungsdokumentation gemäß Anhang B der DIN 14677 Pflicht.

In dieser Dokumentation müssen enthalten sein:

  • die Beschreibung der Lage der Feststellanlage im Gebäude,
  • das Abnahmeprotokoll,
  • eine bauaufsichtliche Zulassung,
  • die Wartungsanleitung,
  • sowie Umfang, Zeitpunkt und Ergebnis der Instandhaltungsmaßnahmen

Die Dokumentation muss aufbewahrt werden und ist auf Verlangen vorzulegen.

Außerdem regelt die neue Norm die maximalen Betriebszeiten der Raucherkennungselemente: Melder ohne Auslöseschwellennachführung sind nach 5 Jahren , Melder mit Verschmutzungsanzeige und Auslöseschwellennachführung nach spätestens 8 Jahren auszutauschen.

Diese neue Norm ist noch nicht in die Zulassungen des DIBt für Feststellanlagen eingeflossen, sodass ihre Anwendung nicht rechtlich verpflichtend ist. Es ist aber zu erwarten, dass sich dies für zukünftige bzw. zu verlängernde Zulassungen von Feststellanlagen ändert, da das DIBt in die Erstellung dieser Norm eingebunden war.

 
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